Derzeit macht Barclays eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit. Vom Prinzip ist es ja gut und richtig solche Umfragen zu machen, denn wie will das Unternehmen sonst herausfinden, ob der Kunde zufrieden ist oder nicht. Wir beide sind ja nicht einfach zu erreichen. Anhand der Telefonnummer war erkennbar, dass sie ganz konsequent immer wieder angerufen haben. Schon alleine dieser Zähigkeit gebührt Anerkennung. So waren wir dann Willens und bereit, auch die gestellten Fragen zu beantworten. Da nur Alex ein Konto bei Barclays hat, war auch er am Telefon erwünscht. So ergab sich ein interessantes Gespräch. Sie am Telefon fragte, ich spielte Souffleuse und beantwortete die Fragen für Alex. Der gab diese Antwort dann an das Callcenter weiter. Das war eine unterhaltsame Situation. Eigentlich eine nette Beschäftigung. Die ganze Sache hatte nur einen Haken. Das Gespräch dauerte 25min! Am Ende fragte ich die Mitarbeiterin am Telefon, warum die Umfrage so lang sei. Sie teilte mir mit, daß Barclays das verlange, obwohl sie auf die Gesprächslänge hingewiesen wurden. Daher hier meine Botschaft an Barclays: “Wenn Sie eine sinnvolle Analyse der Kundenzufriedenheit machen wollen, dann sollten Sie die Zeit auf max. 10 min begrenzen. Wenn die Zeit länger ist, fangen die Kunden an unsinnige Antworten zu geben, nur um fertig zu werden.”
Wenn also das Telefon bei dir klingelt und es um eine Umfrage für Barclays geht, dann mache nur mit, wenn du die Zeit und Lust dazu hast. Im Ansatz gut, nur zu viel gewollt. Am Ende war unsere Kundenzufriedenheit in Bezug auf Barclays erstmal dahin.

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