Eigentlich wollte ich hier gerade mein Herz ausschütten über eine Freundin, die in einem gemeinsamen Projekt aufhört.
Doch während ich in Trauer und Selbstmitleid zerfließen will, geht Alex durch unseren Garten und schaut nach dem Rechten. Da sehe ich ihn den Gartenweg entlang rennen. Auf meine Frage hin antwortet er: “Schnecken!”. Als nächstes höre ich ihn mit den Schnecken reden: “Ihr denkt wohl, wir pflanzen den Salat für euch!” Nun ist er fleißig damit beschäftigt, die Schnecken zu eliminieren und so unsere Pflänzchen zu retten. Das tut er nun schon eine ganze Weile, es scheinen also viele zu sein.
Ich freue mich in solchen Momenten auf die neue Erde. Denn wenn es dort Schnecken gibt, dann fressen die wenigstens nicht mehr unseren Salat. Falls wir dort überhaupt Salat anpflanzen, ist es auch nicht mehr schlimm eine Schnecke im Garten anzutreffen.

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